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Raus mit alten Wohngiften!

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- 2019 wurden in Deutschland knapp 24 Millionen Tonnen gefährliche Abfälle erzeugt, darunter 9,6 Millionen Tonnen gefahrstoffhaltiger Bau- und Abbruchabfälle.

Quelle: Postbank Keine Seltenheit bei der Altbausanierung – schadstoffbelastete Baumaterialien Bild Nr. 6494, Quelle: Stapelfeldt Bauunternehmung GmbH / elbrot Werbeagentur; Jan Haeselich / BHW Bausparkasse

Jahrzehntelang wurden Baumaterialien, die mittlerweile als Giftstoffe bekannt sind, bedenkenlos verbaut. Bei der Modernisierung von Altbauten ist daher größte Vorsicht geboten.

Einige der belasteten Bau­stoffe sind als krebs­erregend eingestuft – so auch Asbest. Werden Asbest­fasern eingeatmet, können sie langfristig schwere oder sogar tödliche Krank­heiten erzeugen. Seit 1993 ist Asbest in Deutsch­land verboten. Doch schlummern die gefährlichen Mineral­fasern noch immer in vielen sanierungs­bedürftigen Dächern und Fassaden. Vor zehn Jahren waren schätzungs­weise noch 37 Millionen Tonnen Asbest­zement in Deutsch­land verbaut.

Fachleute hinzuziehen

Atem­be­schwerden, Kopf­schmerzen, Allergien – mit Schad­stoffen belastete Bau­materialien können eine Viel­zahl an Symp­tomen auslösen. Ihre Ent­fernung im Rahmen von Gebäude­sanierungen ist daher dringend geboten. „Da vor allem Bauten aus der Zeit zwischen 1950 und 1980 betroffen sind, sollte man bei Sanierungen unbedingt auf die Ent­sorgung von Schad­stoffen spezialisierte Profis hinzu­ziehen“, so Thomas Mau von der BHW Bau­spar­kasse. Diese erkennen direkt vor Ort mögliche Gefahren­quellen. Wer auf den Rat quali­fizierter Fachleute verzichtet, riskiert gesund­heitliche Gefahren und erhebliche Folge­kosten aufgrund von Bau­ver­zögerungen.

Auf umwelt­freundliche Alter­nativen setzen

Löse­mittel wie Form­aldehyd oder das Holz­schutz­mittel PCP sind selbst nach Jahr­zehnten noch in alten Dach­stühlen, Boden­belägen oder Wand­ver­kleidungen nachweisbar. Auch heute noch ziehen mit neuen Möbeln und Teppichen aus Billig­lohn­ländern oft gefährliche Wohn­gifte ins Haus mit ein und gefährden die Gesund­heit. Es ist ratsam, sich im Vorfeld bei Herstellern, Fach­leuten oder im Bau­stoff­handel über geeignete Bau­materialien zu informieren. Sie sind dazu verpflichtet, Aus­kunft darüber zu erteilen, ob ein Material besorgnis­erregende Stoffe enthält. „Öko­siegel geben dabei eine gute Orientierung. Wo immer möglich, sollten umwelt­freundliche Alter­nativen wie Natur­lacke und -farben oder Lehm­putz eingesetzt werden“, so BHW Experte Thomas Mau.